Çörtük / Hillisch / Tutsch: Fotoausstellung im Finanzamt Pfaffenhofen

Am Dienstag, den 14.01.2020 um 19.00 Uhr war es soweit: Vernissage der 62. Kunstausstellung im Finanzamt Pfaffenhofen feat. unsere Clubkollegen Ünal, Ernst und Klaus!

Der Vortragssaal des Finanzamts war zum Bersten gefüllt, viele mussten sogar mit Stehplätzen vorlieb nehmen-, als die Leiterin des Amtes, Frau Eva Ehrensberger die vielen Ehrengäste und Gäste begrüßten konnte.

Neben unseren Fotografen sind noch weitere Künstlerinnen mit Gemälden, Schmuck und Kunstharzkunst, in der von Herrn Franz Peter vom Finanzamt organisierten Ausstellung vertreten.

Der Fotoclub mit seinen zahlreich anwesenden Mitgliedern sowie viele persönliche Freunde und Bekannte unserer „Fotokünstler“ sorgten für eine positive Stimmung wie beim „Finale dahoam“ – jedoch diesmal mit gutem Ausgang.

Sowohl der stimmlich leicht indisponierte Saz-Spieler, der für die musikalische Umrahmung sorgte, als auch der Laudator Stadtrat Peter Feßl konnten der guten Laune des Auditoriums keinen Abbruch tun.

Dies wurde für seine Geduld am Ende noch reich belohnt. Bevor es zum reichhaltigen Vernissagenbuffet und zu den Ausstellungsobjekten eilen konnte, wurde es zur Einstimmung auf den Ausstellungsteil „Venedig“ von Ernst Hillisch mit der Beamershow „La Serenissima“, – unterma(h)lt vom Adagietto aus Gustav Mahlers 5. Sinfonie-, audiovisuell bedacht.

Anschließender Kommentar einer Anwesenden: „Mei war des schee…“.

Ünal Çörtuk, der Sachliche ist mit großformatigen Aufnahmen in Farbe und Schwarzweiß vertreten, die seine zweite Heimat – die Türkei – in vielen Facetten zeigen. Die Fotos, teilweise im vertikalen und horizontalen Panoramaformat, sind auf Leinwand mit Keilrahmen gedruckt.

Ernst Hillisch, der Romantiker zeigt eine Hommage an Venedig, der „Erlauchtesten“, in monochrom-braun gehaltenen-Aufnahmen, zumeist in alten Holzrahmen und auf Fine-Art Papier (Photorag) gedruckt. Sie zeigen Venedig touristenleer wie man es nur mehr sehr selten erleben kann.

Klaus Tutsch, der Revolutionär zeigt auf Leinwand gedruckte großformatige Werke, die aus Mehrfachbelichtungen, Kompositionen, Überblendungen und innovativer Fototechnik entstanden sind und sowohl das Tages- und Zeitgeschehen einfangen, als auch scharfe Kritik an der Politik beinhalten.

Die Ausstellung ist an Wochentagen in den Gängen des Finanzamtes bis 31.3.2020 zu sehen.

(Text: Hillisch, Fotos: Ritzer, Hillisch)