Fotoprojekt: Abstrakte Fotografie

Im Jahr 2020 feiert unser Fotoclub sein 60-jähriges Bestehen.

Aus diesem Grund entstand die Idee ein gemeinsames Fotoprojekt anzustoßen, das sich mit der Abstrakten Fotografie befasst. Alle Clubmitglieder sind aufgefordert, hier mitzumachen. Die Ergebnisse sollen dann im November oder Dezember 2020 in einer Ausstellung im Kreativquartier Frauenstraße, Pfaffenhofen der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Das Thema wurde bereits im Club diskutiert und es gab eine große Meinungsvielfalt die es nun gilt kurz und bündig zu thematisieren.

Das abstrakte Bild hat seinen Ursprung in der Malerei. Aber auch in der Fotografie begeistern sich immer mehr ernsthafte Fotografen für die Abstraktion.

Grundsätzlich gilt: Bei der abstrakten Fotografie tritt die gegenständliche fotografische Abbildung zu Gunsten der nichtgegenständlichen Fotografie in den Hintergrund.

Aus der Fachliteratur zu diesem Thema führen im Wesentlichen drei Wege zu abstrakten Bildern.

  • Das abstrakte Sehen

Hier sollte der Fotograf hinter der Kamera bereits bei der Aufnahme abstrakte Motive erkennen, aus ihrem natürlichen Kontext lösen und abbilden.

  • Abstrakte Bilder durch Reduktion der Wirklichkeit

Durch die Reduktion des Naturvorbildes auf seine elementaren Farben und Formen etwa wie im Minimalismus ergeben sich abstrakte Bilder

  • Gestalten von Fotogrammen und Bearbeitung von Werkgegenständen

Auch durch das Herstellen von Fotogrammen und das gezielte Gestalten bestimmter Gegenstände zu Konstruktionen abstrakter Art ergeben sich Motive die es Wert sind, fotografiert zu werden. Dabei spielen Licht und Schatten meistens eine wichtige Rolle. Hier ist neben dem guten Fotografen auch der Handwerker und Bastler gefragt.

Von einer Bildbearbeitung im großen Stil würde ich bei diesem Projekt abraten. Die Ergebnisse werden auch ohne weitere Nachbearbeitung sehr vielschichtig und facettenreich sein.

Weitere Vorgehensweise:

Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit diesem Projekt befasst. In dieser Gruppe arbeiten Clemens Fehringer, Anton Ritzer und Philipp Hayer gleichberechtigt zusammen. Es sind Schwarz-Weiß Fotos und Farbbilder zugelassen. Mit welcher Kamera (Handy, Sucher- oder SRK) fotografiert wird, ist egal. Nur das Ergebnis zählt. Natürlich sollten die Bilder später schon vergrößerungsfähig sein (mindestens auf 30 x 20 cm.

Bereits ab sofort können Fotos online eingereicht werden, die schon vorhanden sind oder speziell für dieses Thema fotografiert wurden. Ansonsten sollten neue Fotos jeweils um den Ersten des Monats an Clemens als Anlaufstation (fehricle@yahoo.de) geschickt werden. Der Fotograf selbst sollte selbstkritisch nur die allerbesten Fotos zu diesem Thema einreichen. Die Fotos werden dann von der Arbeitsgruppe bewertet und in den 2. Durchgang aufgenommen, wenn zwei „Juroren“ das Foto als geeignet bewerten. Eine Finale Auswahl der Ausstellungsbilder erfolgt kurz vor der Ausstellung. Über das Format der Fotos und über die Ausstellung selbst wird später noch gesprochen.

Clemens Fehringer
Projektleiter

Hier geht es zur Bildergalerie mit allen Bildern die nach Jury Runde 1 noch im Rennen sind.

Bildbeispiele von FC: